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Asset Management in der Schweiz
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Das Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ der Hochschule Luzern hat in Zusammenarbeit mit der Asset Management Plattform Schweiz die erste umfassende Studie zum Asset Management in der Schweiz erarbeitet. Banken, Fondsleitungen, Effektenhändler sowie von der Finma beaufsichtigte Asset Manager verwalteten per Ende 2017 ein Vermögen von 2’208 Milliarden Franken. Das wurde im Rahmen einer Umfrage zum Asset Management Produktionsstandort Schweiz ermittelt. Es handelt sich also um die Vermögen, welche durch Asset Management Firmen in der Schweiz für in- und ausländische Kunden verwaltet werden. Davon entfielen 1‘261 Milliarden auf kollektive Kapitalanlagen und 947 Milliarden Franken auf institutionelle Mandate. Das entspricht einer Zunahme um 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (siehe Grafik).

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In der Schweiz verwaltete Vermögen im Asset Management.

Wichtiges Standbein

«Die aktuellen Zahlen beruhen auf den Daten von 32 Teilnehmern, welche rund 80 Prozent des Gesamtmarktes repräsentieren, sowie der Hochrechnung dieser Daten. Asset Management ist ein wichtiges Standbein des Schweizer Finanzplatzes und auch gesamtwirtschaftlich von Bedeutung insbesondere bei der Finanzierung der Vorsorge und der Realwirtschaft, sind doch die Banken wegen der hohen Kapitalkosten immer weniger bereit, Kredite zu vergeben», sagt Lorenz Arnet, Geschäftsführer der Asset Management Plattform Schweiz.

 

Noch Aufholbedarf

Um die Wettbewerbsfähigkeit des Asset Managements im internationalen Kontext zu beurteilen, haben die Autoren ein globales Ranking für Asset Management Zentren, sogenannte Hubs, erstellt (siehe Grafik unten). Das Ranking basiert auf 68 Indikatoren, welche die politischen, ökonomischen, sozialen und technologischen Rahmenbedingungen zeigen. «So wurden beispielsweise die politische Stabilität, die Effizienz der Behörden und die Anzahl Studienabgänger in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Technik berücksichtig», erläuterte Thomas Ankenbrand, Studienautor von der Hochschule Luzern.

Demnach findet die Branche in der Schweiz gute Rahmenbedingungen vor: Von 35 untersuchten Städten liegt Zürich auf Platz 4 hinter New York, London und dem erstplatzierten Singapur. Genf folgt nach Boston, San Francisco und Washington auf Platz 8. Die beiden Schweizer Städte haben vor allem in der ökonomischen und technologischen Dimension noch Aufholbedarf.

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Asset Management-Hub Ranking: Ränge 4 und 8 für die Schweiz.

Herausforderung Regulierung

Auch wenn das Hub-Ranking der Schweiz gute Bedingungen attestiert, sehen sich in der Schweiz tätige Asset Manager mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert. Regulierung steht dabei an erster Stelle, gefolgt von Schwierigkeiten bei der Gewinnung neuer Kunden, dem Konkurrenzdruck, der Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitnehmer sowie den hohen Produktions- und Lohnkosten. Der Zugang zu externen Finanzmitteln bereitet Asset Managern hingegen keine Probleme, so die Studienautoren, weil die Kapitalanforderungen im Vergleich zum Bank- oder Versicherungsgeschäft wesentlich tiefer sind, da Asset Manager nicht in Bilanzgeschäfte involviert sind.

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Auch wenn in der Schweiz beste Bedingungen für Asset Manager vorherrschen, dürfen sie nicht auf der faulen Haut liegen.
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Das Asset Management in der Schweiz verwaltet ein Vermögen von beachtlichen 2‘208 Milliarden Franken. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Steigerung von 12 Prozent. Trotz im internationalen Vergleich gute Rahmenbedingungen machen der Branche die zunehmende Regulierung sowie die Kundengewinnung zu schaffen.
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